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AIM-9L Sidewinder
Typ: Kurzstrecken
IR-Luft-Luft-Rakete
Die Sidewinder wurde seit Ende
der 40'er Jahre als Bewaffnung für die neuen Strahlflugzeuge entwickelt. Ihren Namen
erhielt sie wegen ihrer Flugbahn. Der erste Prototyp flog 1953 und ab 1954 wurde die
erste Version AIM-9B in den Truppengebrauch übernommen. Sie wurde ständig weiter entwickelt.
Die zweite Generation wurde während des Vietnamkriegs entwickelt, wo sie einen massiven
Einsatz fand. Das größte Manko war allerdings, dass man sie nur von hinten auf das
heiße Triebwerk eines Gegners anfeuern konnte. Es bedurfte also meist einer wilden
Kurbelei, ehe man in Schussposition kam. Dieses wollte man mit der 3. Generation, der
AIM-9L beheben, deren Entwicklung 1970 begann. Als die Produktion 1976 anlief hatte man
außer dem Problem mit der Schussposition auch noch die Qualitätsstandards der Waffe
entscheidend gesteigert. Sie konnte jetzt lange gelagert werden und ist auch nach
hunderter Stunden Transport am Flugzeug noch ohne Defekt einsetzbar.
Insgesamt kann man die AIM-9L als kurzfristig brauchbar bezeichnen. Sie ist allerdings
schon sehr in die Jahre gekommen und mit ihrem russischen Gegenstück, der AA-11 Archer
kann sie, vor allem was die Wendigkeit angeht, nicht mehr mithalten. Darum wird sie auch
ziemlich bald durch andere Waffen ersetzt werden.
| Länge m |
2,87 |
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| Durchmesser mm |
127 |
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| Spannweite m |
0,64 |
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| Startgewicht kg |
87 |
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| Sprengkopf |
Hochbrisanz-Splitterspreng
9,5kg |
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| Zündung |
Aktiver Laser
(Annäherung) |
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| Steuerung |
IR |
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| Antrieb |
Feststoff |
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| Reichweite km |
8 |
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