SEPECAT Jaguar

 

Die Jaguar entstand aus einer anglo-französischen Kooperation für ein Nahunterstützungsflugzeug, welches sich auch für das Fortgeschrittenentraining eignen sollte. Die Maschine sollte möglichst schnell im Kampfraum sein und auch von Behelfspisten aus operieren können. Ein gewisses Luftkampfpotential wurde ebenfalls gefordert.

Die Serienfertigung der Maschine lief bereits 1973 an und neben Großbritannien und Frankreich setzten heute auch noch Indien, Ecuador, Oman und Nigeria die relativ kleine Maschine ein.

 

Cockpit
Das Cockpit ist recht konventionell gehalten, was bei der Konstruktion in den 60èr Jahren auch nicht weiter verwundert. Neben einem HUD kommt noch ein Rollkartensystem zum Einsatz. Der restliche Raum wird von diversen Rundinstrumenten für Navigation und Triebwerksüberwachung belegt.

 

Avionik
Außer den indischen Jaguar besitzen die Maschinen keinerlei Radar. Diese bedeutet, daß die Jaguar nur bei schönem Wetter eingesetzt werden kann. Das Avioniksystem beschränkt sich auf einen Laserentfernungsmesser und ein Ortungsgerät lasermarkierter Ziele. Zusätzlich sind noch einige Navigationshilfen an Bord.

 

Bewaffnung
Zur Grundbewaffnung gehören die beiden 30 mm Maschinenkanonen. Zusätzlich kann noch ein breites Spektrum an ungelenkten Raketen und freifallenden Bomben eingesetzt werden. Lasergelenkte Bomben können ebenfalls verwendet werden, wobei das Ziel allerdings markiert sein muss. Die indischen Jaguar können den Flugkörper „Exocet“ einsetzten.

 

 

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