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B-1B Lancer Die B-1 sollte dereinst die B-52 ersetzen. Diese hatte sich im Vietnamkrieg als sehr empfindlich gegenüber feindlicher Luftabwehr erwiesen und war ihrer Leistungsgrenze schon empfindlich nahe gekommen. 1970 wurde der Entwicklungsauftrag vergeben. das Flugzeug sollte eine größere Bombenlast als die B-52 in extremem Tiefflug möglichst mit Überschallgeschwindigkeit ins Ziel tragen können, bevorzugt Nuklearwaffen. Der Erstflug der B-1A erfolgte 1974. Wegen Problemen bei der Entwicklung der Avionic-Systeme und dramatischen Kostenexplosionen wurde das Projekt 1977 vorerst gestoppt. Es dauerte bis 1981, bis der Bau von 100 verbesserten und in vielen Bereichen neu Konstruierten B-1B beschlossen werden konnte. Diese flog erstmals 1984. Die B-1B wird von 4 F101-GE-102 Triebwerken angetrieben, welche ihr, zusammen mit den variablen Tragflächen, sowohl hohe Geschwindigkeiten in allen Höhen, als auch sehr gute Manoveriereigenschaften verleihen. Die B-1B beherrscht den Geländekonturenflug in Höhen zwischen 15 und 150 m mit Fast-Überschallgeschwindigkeit über größere Distanzen. Zwar wird die B-1B nicht als Stealthy bezeichnet, jedoch verfügt sie über eine kleinere Radarsignatur, und damit über bessere Eindring-Fähigkeiten, als beispielsweise die sehr kleine F-16.
Cockpit Avionik Bewaffnung
Von Anfang an wurde die B-1B von vielen Fehlern und Problemen geplackt, wie etwa Mängel in der Flugsteuerung, leckende Tanks, Probleme mit dem CITS (Central Integrated Test System) oder Strukturelle Schwächen. Bisher wurde bereits 6 mal ein Flugverbot erteilt. Die B-1B darf laut diversen Abrüstungsverträgen keine Nuklearwaffen mehr führen. Darum wird sie seit geraumer Zeit für den Einsatz von Waffen mit konventionellem Sprengkopf umgerüstet, was sich aber als sehr schwierig erweist und sich noch einige Jahre hinziehen dürfte. Danach, und nach Einbau einer neuen Navigationsanlage auf Grundlage des GPS, wird die B-1B dann hoffentlich endlich das Erbe der betagten B-52 antreten können und diese in den wohlverdienten Ruhestand schicken.
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